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Von Sumerern und anderen

Das Erbe der Sumer

1956 sortierte der Sumerologe Kramer alle ihm zugänglichen Informationen über das sumerische Volk und er kam zu einem erstaunlichen Ergebnis. Seinen Erkenntnissen nach entstand die Kultur der Sumerer sozusagen aus dem Nichts. Um 3.800 v.Ch. waren sie plötzlich da und siedelten im Zwischenstromland im Bereich des heutigen Irak. Sie verfügten über eine erstaunliche und hochstehende Kultur, leiteten Flüsse durch Kanäle in Wüstengebiete und brachten dadurch enorme Fruchtbarkeit. Sie bauten hochseetüchtige Schiffe, die den Indischen Ozean befuhren. Es fanden sich 105 Begriffe, die auf verschiedene Schiffstypen hinweisen. Sie errichteten Brennöfen und bauten mächtige Städte. Kramer wertete auch den 1889 gefundenen ältesten Stadtpan der Welt aus. Dieser zeigt einen Stadtrand- und einen Stadtmittekanal, einen Park im Stadtzentrum – der „kirischauru“ genannt wurde – und Anlagen von Krankenhäusern, öffentlichen Bädern, Schulen, Bibliotheken und Ladenstraßen. Der „zikkurat“ – ein siebenstöckiger Tempelturm – war das Zentrum. Kramer fand auch Aufzeichnungen über hochentwickelte medizinische Techniken. Tumor- und Schädeloperationen sind auf Tontafeln aufgezeichnet. Die Sumerer desinfizierten mit „khulu“, das dem heutigen Alkohol entspricht.

Das Rollsiegel

Eines der sensationellsten Fundstücke aus der sumerischen Epoche ist das „Rollsiegel“. Es zeigt eine Sternenkarte, auf der die Sonne als Zentralgestirn zu sehen ist, das von neun Planeten umgeben wird. Links daneben sind zwei weitere, anscheinend weit entfernte Planeten zu sehen. Diese außenstehenden Planeten sind unseren Astronomen noch unbekannt oder aber, sie wurden – da sie sich in weiter Entfernung befinden – noch nicht erkannt. Es könnte sich aber um zwei Wanderplaneten oder Dunkelplaneten handeln. Auf dem Rollsiegel, das mit ca. 2500 v.Ch. datiert wird, finden sich auch noch zwei Priester, die ENLIL, dem Himmelsgott, eine Ziege opfern.

Weiter Funde brachten das auf den Grundlagen der Bibel fußende christliche Zeit- und Weltbild gefährlich ins wanken und wurden daher vorsorglich so wenig wie möglich an die Öffentlichkeit gebracht. Denn sie schienen die immer sehr locker übergangene Aussage der Genesis 10 – also einen der ältesten Bibeltexte – zu bestätigen, der lautet: „Und Kusch zeugte Nimrod, dieser war der erste Gewaltherrscher auf Erden. Der Anfang seiner Königsherrschaft war Babel, Erelch, Akkard und Kalne im Lande Sinear.“

Das Land Sinear

Wo aber lag dieses Land „Sinear“?

Der Deutsche Engelhart Kämpfer entdeckte im heutigen Iran die Ruinen von Persepolis, der Hauptstadt des Perserreiches, die von Alexander dem Großen zerstört wurde. Kämpfer fand Fresken und an deren Rändern keilförmige „cuneates“, die erst 1835 von dem Briten Henry Rawlins entziffert werden konnten. Eine dreisprachige Inschrift, die sich auf König Darius I. bezog, wurde als erstes entziffert. Sie war in Altpersisch, Elamitisch und Akkadisch abgefasst. (Akkadisch gilt als die Wurzel aller semitischen Sprachen). 1840 begann Henry Austen Layard mit seinen Ausgrabungen. Er fand unter anderem auch Kalne, das assyrische Militärzentrum und Ninive, die Stadt des König Sanherit. Im Zuge weiterer Ausgrabungen wurde eine Unmenge von handtellergroßen Tontafeln gefunden. Auf ihnen waren Handelsverträge, Heirats- und Erbschaftsprotokolle, Kriegsberichte und vieles andere eingraviert. Alle diese Schriften sind in akkadischer Sprache abgefasst.

Diese Funde bestätigen die Aussage frühester Bibeltexte, die aufzeigen, dass es vor dem assyrischen Reich (950-609 v.Ch.) und dem babylonischen Reich (1830-1050 v.Ch.) schon das Königreich Akkad gab, das um 2400 v.Ch. von Sargon I. – sein akkadischer Name war Scharru-Kin – gegründet wurde. Aufgezeichnet ist, dass sein Gott ENLIL ihm half, das Reich vom persischen Golf bis zum Mittelmeer auszudehnen. Sargon I. nannte sich „König von Akkad, König von Kisch, der die Mauern der Stadt Uruk niederriss und die Stadt Ur besiegte.“

War Erek das biblische Uruk, dann war Sargon I. der biblische Nimrod!

Und die Archäologen fanden seine Städte. Akkad, südöstlich davon Kisch. Dann Uruk, dessen älteste Mauerreste um 3000 v. Ch. datiert wurden. Ur wurde südlich davon an der ehemaligen Küste des persischen Golfes gefunden.

Nochmals: Die Bibliothek des Assurbanipal

Der Franzose Layard entdeckte in Ninive die 25.000 Tontafeln umfassende Bibliothek des Assurbanipal. (Siehe „Die Bibliothek des Assurbanipal“, Kapitel 7.) Dieser König herrschte im 7. Jhdt.v.Ch. als Nachfolger des Sanherib. Auf einer dieser Tontafeln findet sich eine – anscheinend von ihm selbst geschriebene – Gravur: „Der Gott der Schriftgelehrten hat mir die Gabe verliehen, mich auf seine Kunst zu verstehen. Ich bin in die Geheimnisse des Schreibens eingeweiht worden. Ich verstehe die rätselhaften, in Stein gemeißelten Worte aus den Tagen vor der Flut.“ Auf dieser Tafel zeigt das Königssiegel, dass sie von Assurbanipal stammt.

Akkadisch

Henry Rawlins teilte 1853 der Asiatischen Gesellschaft mit, dass es vor der akkadischen noch eine wesentlich ältere Sprache gegeben haben muß. Aus dieser wurden wesensfremde, wissenschaftliche und religiöse Begriffe in das Akkadische integriert. 1869 bestätigte Julius Oppert diese Feststellung. Er wies darauf hin, dass die früheren Herrscher Mesopotamiens sich „Könige von Sumer und Akkad“ nannten und dass sich der letzte Satz auf der Tafel des Assurbanipal auf die „schwierigen Tafeln“ der Sumerer bezog.

Sumer bzw. „Schumer“ war der einstige Name von Südbabylon und dieses war das geheimnisvolle Land „Sinear“ – hebräisch „Shin´ar“.

„Schumer“ bedeutet „Land der Wächter“.

Die Ägypter bezeichneten die irdische Heimat ihrer Götter als „Ta Neter“, was „Land der Wächter“ bedeutet.

Nippur

1956 sortierte der Sumerologe N. Kramer alle ihm zugänglichen Informationen über das sumerische Volk und kam zu einer erstaunlichen Erkenntnis: die Kultur der Sumer entstand sozusagen „aus dem Nichts“. Um 3.800 v.Ch. waren sie plötzlich da mit einer blühenden, hochstehenden Kultur. Sie besiedelten das Zwischenstromland im Bereich des heutigen Irak. Sie schufen künstliche Kanäle, leiteten Flüsse in Wüstengebiete und machten diese fruchtbar. Sie bauten hochseetüchtige Schiffe, die den Indischen Ozean befuhren. 105 Begriffe weisen auf verschiedene Schiffstypen hin. Sie errichteten Brennöfen und bauten mächtige Städte. 1889 wurde in Nippur der älteste Stadtplan der Welt gefunden. Auf ihm findet sich ein „Stadtrandkanal“ und ein „Stadtmittekanal“, welche die Wasserversorgung der Stadt garantierten. Er zeigt den „kirischauru“ (=Park im Zentrum), Krankenhäuser, öffentliche Bäder, Schulen, Bibliotheken und Ladenstraßen. Aber auch einen siebenstöckigen Tempelturm (=Zikkurat), dessen höchste Ebene – eine Art Penthouse – für die Götter vorbereitet war.

Erstaunliche Kenntnisse

Tontafelaufzeichnungen beweisen wie hochentwickelt die Medizin der Sumer war. Tumor- und Schädeloperationen waren sichtlich nichts besonderes. Desinfiziert wurde mit „khulu“ und Heilsalben gab es ebenso wie stützende Schienen und Verbände.

Die Sumer beherrschten Multiplikation, Division, Quadratrechnung und Quadratwurzeln ebenso wie die Kubikrechnungen. Reziproke Werte, Raum- und Flächeninhalte wurden ebenso berechnet wie kubische Gleichungen. Ihre Mathematik beruhte jedoch auf die Zahl 60. Notizen auf Tontafeln erklären das: Die göttliche Sechs vereinigt sich mit der weltlichen Zehn.

Der Kreis wurde in 360 Grad unterteilt und der Tag in zweimal 12 Stunden. Das Jahr hatte 365 Tage zu 24 Stunden und der Zodiak 12 Tierkreiszeichen.

Nicht übersehen werden darf, dass der – vermutlich – älteste Kalender aus dem vierten vorchristlichen Jahrtausend stammt. Der bis heute gültige jüdische Kalender benennt das Jahr Null mit dem Jahr 3761 v.Ch. Das Jahr 2001 ist daher das Jahr 5762 jüdischer Zeitrechnung. Hier zeigt sich, dass der jüdische Kalender wahrscheinlich von Abraham – als er Sumer verließ – aus „Ur in Chaldäa“ mitgebracht.

Besonders erstaunlich sind die sogenannten „Himmelslisten“, die sich auf den Tontafeln der Bibliothek des Assurbanipal finden. Sie berichten von zehn Planeten obwohl die Sumer – geht man von einer „irdischen“ Entwicklung aus -  im besten Fall nur sechs Planeten hätten kennen dürfen. Auch hinsichtlich anderer astronomischer Aufzeichnungen weisen die Himmelslisten auf großartige, aber doch wohl kaum selbsterarbeitete Kenntnisse hin.

APSU wurde die Sonne genannt. (= jene, die von Anfang an existierte)

MUM.MU wurde der Merkur genannt. (= einer, der geboren wurde)

LA.HA.MI wurde die Venus genannt. (= Herrin der Schlachten)

GI oder KI wurde die Erde genannt. (= Trockenes Land). Doch die Erde wurde auch als SCHIBU (= Siebenter) bezeichnet. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Sumer die Planeten „von außen nach innen“ zählten. Das weist wiederum darauf hin, dass „jemand, der ihnen Informationen gab“ die Erde einmal aus der Perspektive des „aus dem Raum auf sie zukommen“ gesehen haben muß. Denn dann ist die Erde der „Siebente“.

LAH.MU wurde der Mars genannt. (= Gott des Krieges) Er wurde aber auch UTA.KA.GAB.A. genannt. (= Licht an den Toren der Wasser) Oder aber SCHELIBU. (= einer nahe der Mitte).

BA.RBAR.U. wurde der Jupiter genannt. (= der Glänzende) Gebräuchlicher aber war die Bezeichnung KI.SCHAR. (= Größter des festen Landes)

AN.SCHAR wurde der Saturn genannt. (= Größter des Himmels)

Dazu muß gesagt werden, dass KI.SCHAR und AN.SCHAR astronomisch durchaus korrekte Bezeichnungen sind. Der Jupiter hat einen Durchmesser von 142.750 km und ist damit der größte Planet unseres Sonnensystems. Der Ringsystem des Saturn hat einen Durchmesser von 272.000 km, obwohl der Planet selbst nur einen Durchmesser von 120.000 km hat. Daher bedeckt der Saturn tatsächlich den größten Himmel.  Auch hier stoßen wir auf eine Information, die den Sumern aus eigenem Erfahren nicht möglich sein konnte.

KAKKAB SCHANAMMA wurde der Uranus genannt. (= Zwillingsstern) Oder aber EN.TI.MASCH.SIG. (= der mit der Farbe des hellen grünlichen Lebens)

HUM.BA. wurde der Neptun genannt. (= der mit der Farbe des Sumpfes)

Dazu muß gesagt werden, dass erst Nahaufnahmen von Weltraumsonden der NASA diese Bezeichnungen entschlüsselten. Am 24.8.1989 passierte Voyager 2 den Uranus und der weiße Lichtpunkt zeigte sich als hell grünlich-blau schimmernder Planet, während der Neptun in sanftem etwas dunklerem Blaugrün leuchtete. Auch hier muß man akzeptieren, dass den Sumern das tatsächliche Aussehen der Planeten bekannt gewesen sein musste. Der Begriff Zwillingsstern ist ebenfalls richtig, denn diese beiden Planeten sind nahezu gleich groß, weisen fast dieselbe chemische Zusammensetzung auf, ihr Tag dauert 16-17 Stunden und sogar die Oberflächen-temperatur gleicht sich, obwohl Neptun eine Million Kilometer weiter von der Sonne entfernt ist als Uranus.

SCHU.PA wurde der Pluto genannt. (= Bewacher des Himmels). Der Pluto ist der äußerste Planet unseres Sonnensystems und es muß wohl allen, die vom Weltraum unsere Erde anpeilen so vorkommen, als stünde Pluto als Bewacher der Erde im Raum.

Es ist an dieser Stelle sehr wichtig zu betonen, dass die Sumer – wie auch z.B. die Azteken und andere alte Kulturen – sich nicht mit „fremden Federn“ schmückten. Sie betonen immer wieder, dass ihre Kultur und ihr Wissen von wesentlich älteren Wesen stammen. In verschiedensten Aufzeichnungen findet sich der deutliche Hinweis darauf, dass ihre Kultur von Wesen dieser Art gegründet wurde.

Die AN.UN.NA.KI

Alle  Berichte sprechen darüber, dass die AN.UN.NA.KI die Stammkultur der Sumerer gewesen sind. AN.UN.NA.KI heißt wörtlich übersetzt: „Jene, die vom Himmel auf die Erde gekommen sind“. Und folgendes wird berichtet:

„Sie landeten auf dem Oberen Meer (= Persischer Golf) und machten sich dann auf den Weg in das fruchtbare Mesopotamien. Am Rande der Sümpfe errichteten sie ihre Siedlungen. Ihr Anführer trug den Namen E.A. (= dessen Haus Wasser ist).

Der zweite Anführer, welcher nicht zurückging, wurde EN.KI genannt (= Herr des festen Bodens).

Als das himmlische Königtum vor der Flut auf die Erde kam entfaltete es sich zuerst in ERIDU.

Der Herr der Wassertiefen, EN.KI, erbaute sein Haus. In ERIDU erbaute er das Haus der Erde im Wasser. König EN.KI hat ein Haus gebaut. Gleich einem Berg errichtete er ERIDU am Boden. An einem guten Ort hat er es gebaut! Und er nannte es E.DIN (= das Heim der Gerechten).“

Hinter dieser Aussage verbirgt sich mehr als man auf den ersten Blick annehmen kann.

ERIDU = Erde? Das Wort „Erde“ kommt aus dem Semitischen. „Ereds“ = Erde auf Aramäisch = jene Sprache, die Jesus sprach. „Erd“ oder „Erzt“ = Erde bei den Kurden. „Eretz“ = Erde auf Hebräisch.

OBERES MEER = dzt. Persischer Golf = ehem. Erythräisches Meer.

E.DIN = das Heim der Gerechten. Es wird erwähnt, dass E.DIN „zwischen den Wassern“ lag. Die Bibel berichtet, dass der „Garten Eden“ zwischen den Strömen Euprat und Tigris lag – also ebenfalls „zwischen den Wassern“.

E.A. und EN.KI waren die Anführer der Gruppe von Wesen, die „vom Himmel auf die Erde kamen“. Außerirdische Wesen? Raumfahrer? 

E.A. , war jener, der „zurückging“. War er der Chef, General, Kapitän eines Raumfahrzeuges, das eine Gruppe von Forschern, Soldaten oder Kolonisten zur Erde brachte? Flog er mit seinem Raumschiff wieder ab und schloß er sich einer Flotte an oder kehrte er zu einer Basis zurück?

EN.KI war jener, der “nicht zurückging“. War er der Leiter des Landekommandos? Ein Militär, ein Wissenschaftler? Er baute sein Haus in ERIDU, aus Erde im Wasser, gleich einem Berg. Wurde eine Insel aufgeschüttet, eine vorhandene Insel, Sandbank genützt?

E.DIN = das Heim der Gerechten. War er ein weises Wesen oder hielt er sich an vorgegebene Regeln?

Sehr genau wird berichtet, dass die erste Landegruppe aus fünfzig ANUNNAKI bestand. Bei dieser dürfte es sich um EN.KI und seine Mannschaft gehandelt haben. Danach kamen sechshundert weitere, die das Land besiedelten. Sie folgten dabei anscheinend einem sehr gut ausgearbeiteten Plan.

Denn sie errichteten SIPPAR = die „Vogelstadt“, BAD.TIBIRA = den „hellen Ort“ und SCHU.RUP.PAK = den „Ort des höchsten Wohlbefindens.

SIPPAR = war die Vogelstadt das Raumfahrtzentrum?

BAD.TIBIRA = war „der helle Ort“ ein Industriezentrum?

SCHU.RUP.PAK = war der „Ort des höchsten Wohlbefindens“ ein medizinisches Versorgungszentrum oder ein Erholungszentrum?

NIBRU.KI (= der Schnittpunkt auf Erden) scheint als genau in der Mitte dieser Städte ein Kontrollzentrum gewesen zu sein. Später wurde es „Nippur“ genannt. Die dort erbaute Zikkurat war mit einer DIR.GA (= dunkle, glühende Kammer der Embleme der Sterne) gekrönt. Berichtet wird, dass dort Sternenkarten aufbewahrt und die DUR.AN.KI (= die Verbindung zwischen Himmel und Erde) aufrecht erhalten wurde.

Könnte es sich dabei um eine Computer- oder Nachrichtenzentrale für den Flugverkehr und den Kontakt zu den die Erde umkreisenden Raumschiffen oder zu einem anderen Planeten gehandelt haben?

Berichte weisen darauf hin, dass die „Station“ auf der Erde von einem „Befehlshaber“, der den Ehrentitel EN.LIL (= Herr über das Wort) trug und anscheinend der Vater des EN.KI war, geleitet wurde und dass er ein Sohn von AN war. AN (= Herr des Himmels) wurde als Sternglyphe geschrieben, was darauf hinweist, dass es sich um ein königliches, herrschendes Wesen handelte.

Wenn es sich bei den ANUNNAKI tatsächlich um Außerirdische gehandelt hat, dann könnte AN der Oberste Befehlshaber der Flotte gewesen sein, jedoch auch der Herrscher selbst oder ein für diese Rasse göttliches Wesen. Und der Sohn war wohl zurecht der Befehlshaber der neuen Kolonie Erde.

Es stellt sich nun ernsthaft die Frage, warum diese Wesen auf unseren Planeten gekommen waren.

Viele der Schöpfungsepen sprechen von „Göttern aus dem Weltraum“, die sich wieder zurückzogen oder aber als Lehrer blieben. Keines aber begründet so deutlich wie das sumerische Schöpfungsepos, was das Interesse der Götter geweckt hatte. Nur das Laha weist ebenfalls darauf hin. In beiden Epen zeigt sich, was die Götterwesen suchten: Gold! Doch nicht um es für schmückende Zwecke zu verwenden. Der wahre Wert dieses kostbaren Metalls lag für sie auf einer ganz anderen Ebene. Daß Gold in hauchdünnen Auflagen auf den Sichthelmen der Astronauten vor dem Eindringen der kosmischen Strahlung schützt, wissen wir, seitdem die NASA bekannt gegeben hat, das edle Metall für diesen Zweck zu verwenden. Wenn es stimmt, dass die fremden Wesen versuchten die Lufthülle des Mars zu stabilisieren, dann wäre es wohl verständlich, dass sie versuchten, Gold zur Stabilisierung der kollabierenden Atmosphäre     einzusetzen.

Und dass es den Wissenschaftlern dieser Sternenrasse möglich war schon auf große Distanzen festzustellen, dass Gold auf der Erde zu finden war, nehmen wir heute für selbstverständlich hin. Um an das Edelmetall heranzukommen war es zwangsweise nötig zumindest eine kleine Gruppe Wissenschaftler unter dem Schutz von Soldaten auf der Erde abzusetzen. Diese wieder waren durchaus technisch in der Lage, sich das Leben angenehm zu machen und alle nötigen Stationen an den richtigen Plätzen und mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln einzurichten.

Auch der Heimatplanet der ANUNNAKI war den Sumern bekannt. In den alten Texten wird mehrmals darauf hingewiesen, dass sie von NI.RI.BU (= dem Planeten, der am Himmel glänzt und die Mittelstellung einnimmt) kamen. Die Sumer zählten – wie bereits angesprochen – die Planeten von außen nach innen. Also: Pluto, Neptun, Uranus, Saturn, Jupiter, Niribu (Phaeton), Mars, Erde, Mond, Venus und Merkur. Doch es ist egal ob man von außen nach innen oder umgekehrt zählt – Niribu (Phaeton ist immer in der Mitte. Es gibt auch eine sehr interessante Erwähnung, in der Niribu als „Heimat der jungfräulichen Göttin, die das Leben gab und deren Name Tiamat ist.“ 

Wir wissen heute, dass sich an der Stelle wo Niribu sein sollte, sich der Asteroidengürtel befindet. Obwohl die Meinungen von Wissenschaftlern auseinandergehen kann man doch davon ausgehen, dass ein „zerplatzter“ Planet Ursache der Asteroiden ist. In vielen historischen Berichten wird der zerstörte Planet Phaeton erwähnt und meist als Heimat von Göttern bezeichnet. Anzunehmen ist auch, dass die Sumer davon ausgingen, die Götter kamen von einem Stern in unserem Sonnensystem. Doch es gibt sehr wohl auch einen anderen Stern, der die Mittelstellung einnimmt und am Himmel glänzt. Dieser befindet sich im Gürtel des Orion und wird in der ägyptischen Mythologie oft erwähnt. Betrachtet man jedoch die Himmelskarte von Dendera, dann stellt man fest, dass noch ein weiterer Stern zu dieser Aussage passt. Und der befindet sich nahezu im Mittelpunkt des Wintersechseckes.

Der LUU.LU

Die AN.UN.NA.KI, die zur Arbeit auf der Erde „abkommandiert“ worden waren hatten – wie die sumerischen Texte berichten – wenig Lust, die schwierige Arbeit beim Abbau des kostbaren Metalls auf die Dauer selbst zu erledigen. Daher scheint es zu einer Meuterei unter der Führung eines der bestens ausgebildeten „Offiziere“ gekommen zu sein. Der EN.LIL wollte wohl hart durchgreifen, wurde jedoch von seinem Sohn EN.KI dahingehend beraten, den Offizier LA.NUN aus der Armee zu entlassen und zur Beruhigung der Meuterer Arbeiter zu beschaffen.

Auch hier kann man wieder nachdenklich werden. EN.LIL, der Vater. EN.KI, der Sohn. Viele tüchtige und treue Offiziere und LA.NUN, der Abtrünnige. Könnte dieser vielleicht als „Luzifer“ in die Geschichte eingegangen sein? Denn wie berichtet wird nahm LA.NUN viele technische Geräte, die Energie produzieren und sein gesamtes Wissen mit. Und er sammelte später die Abtrünnigen LUU.LU um sich und halb ihnen, ein „menschenwürdiges“ Leben aufzubauen.

Der EN.LIL wandte sich an MA.MI, die „Mutter der Götter“ und sprach: „Du, Göttin der Geburt, schaffe Arbeiter! Schaffe einen einfachen Arbeiter, der das Joch tragen soll. Laß den Arbeiter das Joch der Götter tragen!“ Und sie, die Mutter der Götter, fand den Vorschlag gut.

Sie schuf aus TI.IT (= Lehm; aber auch = das, was Leben ist) und aus SHIRU (= Fleisch, Samen) den LUU.LU (= der Primitive, der Gemischte).

Und sie sprach zu EN.LIL: „Ihr übertrugt mit eine Aufgabe, ich habe sie vollendet. Ich nehme euch die schwere Arbeit ab und auferlege sie dem LUU.LU, dem Menschen. Ich habe euch das Joch genommen. Ich habe euch die Freiheit gegeben.“

Auch hier bleibt gar nichts anderes überig als daran zu denken, dass der Mensch „aus Lehm geschaffen wurde“ und sich im Schweiße seines Angesichtes sein Brot verdienen musste.

Den sumerischen Berichten ist zu entnehmen, dass der LUU.LU „oberhalb des Landes AB.ZU“ – dem heutigen Südost-Afrika, wo sich die Goldminen der AN.NU.NA.KI befanden, in einer „tiefen Lagerstätte“ erschaffen wurde. Das in AB.ZU geschürfte Gold wurde mit den MA.GUR.UR.NU.AB.ZU. (= den Schiffen für Mineralien aus AB.ZU) nach BAD.TIBIRA gebracht.

Heute noch wird in den nachweislich uralten Minen Gold geschürft und genau dort wurden auch die Funde der wohl ältesten menschlichen Skelette gemacht.

Geologen und Archäologen bewiesen, dass sich im Süden Zimbabwes und in Swaziland bis zu 20 m tiefe Goldminen befinden, die bereits vor 115.000 Jahren ausgebeutet wurden. Zulu-Legenden berichten, dass in ferner Vergangenheit in den Goldminen von Monotopa „Sklaven gearbeitet haben, die von Ersten Volk aus Fleisch und Blut geschaffen wurden.“

Im Oktober 1988 bestätigte das Fachjournal „National Geographic“ in einem wissenschaftlichen Artikel, dass die Wiege der Menschheit in Südost-Afrika – in Tansania und Kenia – liegt. Der Primat Proconsul (vor ca. 25-30 Mio. Jahren und der Tamapithecus (vor ca. 14 Mio. Jahren) zeigte angedeutete humanoide Züge. War er das Vorbild für den LUU.LU? Belegfunde weisen auf ein Alter von 5 Mio. Jahre hin. Der Homo sapiens entwickelte sich vor ca. 300.000 Jahren. Der Homo neanderthalensis tauchte um 125.000 v.Ch. erstmals auf. Das „missing link“, das Zwischenglied fehlt. Gab es überhaupt ein „natürliches“?

„Cheva“ ist der hebräische Ausdruck für „Eva“ und bedeutet „die aus Leben geschaffene“. CHEV.A. bedeutet im Sumerischen „Rippe“ bzw. „Lebenskraft“. TI.TI. ist „der Bauch, von dem die Lebenskraft gehalten wird.

SCHI.IN.TI. = Atem, Wind, Leben

BIT.SCHI.IN.TI. bedeutet  „das Haus, in dem der Wind des Lebens eingeatmet wird.“

NIN.TI. ist das Haus der Muttergöttin, in dem sie auch den LUU.LU. erschaffen hat.

AD.AM. heißt „dunkelrote Erde“, bzw. „der aus dunkelroter Erde gemachte“ oder aber „der aus Blut gemachte“.

Es ist nicht abzuleugnen, dass sich im Sumerischen Schöpfungsepos viele Hinweise auf Berichte in der Bibel zeigen. Nur – das Epos entstand wesentlich früher als alle in der Bibel verwendeten Texte!

Der amerikanische Orientalist Zechira Sitchin sieht in dem, was von den Sumerern aufgezeichnet wurde, klare Hinweise auf eine Retortenzeugung. Das Ei eines Primatenweibchens wurde mit dem Sperma eines AN.UN.NA.KI befruchtet, einer AN.UN,NA.KI-Frau implantiert und von dieser ausgetragen.

Ist es so geschehen, dann klären sich viele Mythen. Auch die des „doppelten – also himmlischen und irdischen Adam.“ Denn dann war Adam 2/3 AN.UN.NA.KI und 1/3 Mensch. Dann könnte er durchaus das „missing link“ sein.

In der Bibel wird das Geschehen wie folgt ausgedrückt: „Darauf pflanzte Gott, der Herr, einen Garten in Eden gegen Osten und versetzte dorthin den Menschen, der er gebildet hatte. Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und erhalte.“

Nochmals: Das Berossos-Fragment

Der babylonische Geschichtsschreiber Berossus beschreibt die „Herrschaft der Götter“ über das Zwischenstromland. (Siehe „Das Barossos-Fragment“, Kapitel 6.) Er nennt in den „Königslisten“ die Ankunft der AN.UN.NA.KI in ERIDU 432.000 Jahre „vor der großen Flut“. Aus den Königslisten lassen sich 40 „Schars“ oder „Saroi“ errechnen (jeweils Perioden von 3.600 Jahren), die 144.000 Jahre ergeben. Wenn die Königslisten entsprechen aufgerechnet werden, dann ergibt sich eine Endsumme von 414.000 Jahren Regierungszeit dieses Götterkönigstums „vor der Flut“.

Das Sumerische Schöpfungsepos lässt sich ungefähr auf das Jahr 426.000 zurückverfolgen. Zieht man nun die 144.000 Jahre ab, die vergingen, ehe eine Gruppe der AN.UN.NA.KI revoltierte und die Muttergöttin den LU.LU. erschuf, dann bleiben 282.000 Jahre.

Paläonthologen und Biochemiker legen das Entstehen des Homo sapiens auf diesen Zeitpunkt fest.

EN.KI war anscheinend mit der Qualität der LUU.LU nicht zufrieden und versuchte, sie durch seinen eigenen Samen weiterzuentwickeln. Er schuf dadurch den AD.APA, der wesentlich intelligenter war als der primitive Arbeiter. EN.LIL aber war gegen die AD.APA, den „denkenden Menschen“. Er wandte sich an AN mit der Forderung, die AD.APA auszurotten, doch der oberste Herrscher war anscheinend von den „Denkenden“ beeindruckt und wollte sie sich weiter entwickeln lassen. EN.LIL musste sich dieser Entscheidung fügen, doch er vertrieb die AD.APA aus einem Land E.DIN.

Die Bibel spricht davon, dass Adam und Eva zehn Generationen von Nachkommen zeugten, ehe die Sintflut kam.

Das ADAPA-Epos – ein Teil der sumerischen Schöpfungsgeschichte – spricht davon, dass der abtrünnige Offizier LA.NUN – wie auch die anderen Göttersöhne – mit den Weibern vom „Volk des schem“, also den Menschentöchtern „in Freude verkehrten“. Und auch davon, dass LA.NUN  der Anführer einer starken Sippe wurde, die sich vom LUU.LU, der immer noch den AN.UN.NA.KI diente, distanzierte. LA.NUN nahm jene AN.UN.NA.KI zur Frau, die dem AD.AM das erste Zwillingspaar geboren und ihn dann verlassen hatte, weil sie als „Göttin“ nicht für einen AD.APA bestimmt war.

Hier spiegelt sich das Bild jener Geschichte wider, die wir – trotz aller Verschleierung und Negierung – als die Geschichte von Luzifer und Lilith kennen.

Das Ende der Götter?

Das Sumerische Schöpfungsepos endet fast abrupt. Plötzlich – als folgten sie einem verzweifelten Ruf des DUR.AN.KI – bestiegen die AN.UN.NA.KI ihre fliegenden Schiffe. Dann „wurden die Himmel erschüttert und die Heimat der Götter zerbrach.“

War Niribu bzw. Phaeton explodiert, durch eine von den „Göttern“ ausgelöste Katastrophe gesprengt oder durch einen Angriff von Außen vernichtet worden?

Die Götter kamen nie wieder. Jene, die geblieben waren, führten das Volk der Sumer zur Hochblüte. Doch immer wieder leuchtete das DIR.GA und aus dem DUR.AN.KI kamen Rufe, die niemand beantwortete.

Warum antworteten die „Götter“ diesen Rufen nicht? Wollten sie ganz einfach auf der Erde bleiben? Akzeptierten sie, dass es für sie keine Möglichkeit mehr gab, diesen Planeten zu verlassen? Keine fliegenden Schiffe mehr? Oder aber wussten sie, dass ihr Volk vernichtet war und alle diese Rufe von automatischen Sendern stammten?

 

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