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WOHER KOMMT DER MOND?

Laut "Nature" wurden 4,4 bis 4,3 Milliarden Jahre alte Zirkonkristalle gefunden die Sauerstoffisotope enthalten. Das Alter dieser Kristalle kann durch dem in ihnen vorhandenen Verhältnis von Uran und Blei bestimmt werden. Die Sauerstoffisotope können nur durch Kontakt mit Wasser entstanden sein. Daraus ist zu schließen, daß es vor rund 4,4 Milliarden Jahren auf der Erde Ozeane und Landmassen gegeben haben muß.

Was hat das mit dem Mond zu tun? Nun, nach der vorherrschenden Theorie wurde der Mond vor 4,5 Milliarden von Jahren bei der Kollision der Erde mit einem marsgroßen Himmelskörper aus der Erde herausgeschlagen. Das wäre dann rund 50 Millionen Jahre nach der Entstehung der Erde passiert und wird als "giant impact" bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, daß es zu dieser Zeit noch keine Ozeane gegeben hat und sich bei dem Einschlag die Erdkruste in einen Feuerball verwandelte. Gab es aber Ozeane, dann kann der Mond nicht ein Bruchstück der Erde sein.

Die Annahme, der Mond sei durch die Rotation (wie schnell muß die Erde dann wohl rotiert haben?) aus der Erde hinausgeschleudert worden, klingt nicht ganz plausibel. Auch die Idee, die Erde hätte mit ihrer Anziehungskraft den aus den Tiefen des Weltalls kommenden Mond "eingefangen" ist nicht gerade überzeugend. Denn warum ist er dann nicht - wie es Planetoiden so tun - auf der Erde aufgeschlagen?

 

WIE GROSS WAREN UNSERE UHRAHNEN?

Im Norden Perus - in der Region Cabezas - existieren die Reste einer rätselhaften Kultur und in den Gräber der Moche-Kultur werden immer wieder sensationelle Funde gemacht. So konnten amerikanische Archäologen in einer 36 Meter hohen Pyramide erst kürzlich eine grüne Maske mit Gold- und Kupferauflagen finden, die etwa 1500 Jahre alt ist. Und sie stellten fest, daß die in diesen Gräbern beigesetzten Menschen bis zu 30 cm größer waren als sie der Durchschnittsgröße ihrer Zeit entsprechend sein müßten.   

 

WANN ENTSTAND DAS LEBEN AUF DER ERDE WIRKLICH?

Anscheinend müssen die Wissenschaftler ihre vorgefaßte Meinung wieder einmal revidieren. Denn in uraltem Gestein in Südafrika wurden organische Ablagerungen gefunden, die von Blaualgen (Cyanobakterien) stammen, die in den vorzeitlichen Ozeanen lebten. Daher muß davon ausgegangen werden, das das "Leben" schon 1,4 Milliarden Jahre vor dem bisher angenommenen - 2,6 Milliarden Jahre - Zeitpunkt die Landmassen erobert hat.

 

EIN ZAHN BRINGT ALLES DURCHEINANDER

In Äthiopien - im Rift Valley - wurde neben anderen Fossilien auch ein Zahn gefunden, der wesentlich älter ist als das Skelett der "Lucy", die ebenfalls in diesem Bereich ausgegraben wurde. Wird "Lucy" auf 3,2 Millionen Jahre eingeschätzt, so beweist der Zahn mit seinen 4,1 Millionen Jahren, daß es schon vor dem bisher ältesten Fund menschenähnliches Leben in Äthiopien gegeben hat. Doch damit noch nicht genug. Es gab einen weiteren Fund, der bisher noch nicht völlig geprüft und bewertet wurde. Doch es besteht die Möglichkeit, daß es sich dabei um ein 6 Millionen Jahre altes Skelett handelt.

 

EINE EIGENARTIG STERBENDE SONNE

Das Hubble-Weltraumteleskop hat wieder einmal eine besondere Entdeckung gemacht. Die Sonne Mz3 - die auch "Ameisennebel" genannt wird - zeigt eine ganz außergewöhnliche Art zu sterben. Ging die Wissenschaft bisher davon aus, daß Sonnen chaotisch explodieren, dann tut sie etwas ganz anderes. Durch unbekannte Einflüsse zeigt sie eine Einschnürung, die sie ganz symmetrisch in zwei Hälften zu teilen scheint. Das könnte auf einen Begleiter zurückzuführen sein, dessen Gravitation die Explosionsgase der Sonne in dieser Form erhält.

 

ZIELPUNKT ANTARKTIS

Japanische Forscher prüfen die Meteoriteneinschläge in der Antarktis und haben festgestellt, daß diese eine enorme Anziehungskraft auf die Geschoße aus dem Weltraum ausüben muß. Bereits im November 2000 und Jänner 2001 wurden im Yamato-Gebirge fast 3.500 Meteoriten gefunden und bei der letzten Expedition wurde neuerlich eine ebenso große Anzahl Meteoritenfunde gemacht. Die meisten der gefundenen Metall- und Gesteinsbrocken sind etwa faustgroß. Es wurde jedoch auch ein Exemplar von  30 cm Größe gefunden das fast 50 kg wiegt.

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