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Das
US-Wissenschaftsmagazin "Science" berichtete 2001, dass eine Gruppe
von Hobby-Astronomen um Thomas Dobbins - selbst Hobby-Astronom und Autor eines
Buches über Videoastronomie – die bereits 1958 von einer mysteriösen hellen
Lichtquelle auf dem Mars auf die Erde gerichteten geheimnisvollen Lichter sogar
auf Film festhalten konnte und damit den Beweis für deren tatsächliche
Existenz lieferten. Diese Aufnahmen kamen Anfang Juni 2001 zustande. Gearbeitet
wurde mit eher kleinen Teleskopen. Der Rote Planet wurde mit einem
15-Zentimeter-Spiegel beobachtet und die Videoaufnahmen entstanden mit einem
30-Zentimeter-Teleskop.
Thomas Dobbins
hat schon als Kind von diesen Lichtblitzen gehört und der Gedanke an sie ließ
ihm keine Ruhe. Jedoch erst vor einiger Zeit reifte der Entschluß die
Planetenkonstellation zu berechnen, die 1958 zur Zeit der „blinkenden
Lichter“ bestand. Und zu seinem Erstaunen stellt er fest, dass sie sich Anfang
Juni 2001 wiederholen würde. Diese Gelegenheit konnte er sich nicht entgehen
lassen und so positionierte er sich mit seinem Team auf einer Inselkette südlich
Floridas.
Wie Thomas
Dobbins in der International Astronomical Union veröffentlichte, konnten er und
seine Kollegen in der Nacht zum 7. Juni die geheimnisvollen Lichtblitze sehen.
Am Rande der Mars-Struktur „Edom Promontorium“ wurde eine auffällige
Zunahme der Helligkeit beobachtet. Und schon bald begann die Lichtquelle zu
pulsieren. Es traten pro Minute ein bis zwei Helligkeitsspitzen mit einer Dauer
von jeweils rund fünf Sekunden auf. Auch in der darauffolgenden Nacht konnte
das Phänomen beobachtet werden.
Eine fundierte
Erklärung für die Lichtblitze fanden Wissenschaftler bisher nicht,
zweifeln aber deren Existenz nicht an. berichtet "Science now". Doch
die Theorien, nach denen Wolken voller Eiskristalle bei bestimmten
Konstellation das Sonnenlicht reflektieren, scheinen derzeit als Erklärung
anerkannt zu werden.
Mitarbeiter des
Jet Propulsion Laboratoy der NASA zeigen sich allerdings doch skeptisch. Sie
wollen eine der Mars-Sonden zur Klärung auf das seltsame Phänomen ansetzen.
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