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Es gibt kein Thema über das mehr
Bücher geschrieben und verkauft wurden – mit Ausnahme der Bibel – als über
Atlantis. Genaugenommen scheint es daher eher unnötig, diesem sagenhaften
Kontinent noch suchende Gedanken zu widmen. Doch ist vielleicht sind solche
Gedanken in der heutigen Zeit ganz besonders wichtig.
Warum? Weil einerseits versucht werden kann, alle bereits bekannten Informationen, Funde und Erkenntnisse über Atlantis zusammenzufassen und dadurch Vergleiche zu ermöglichen. Und andererseits, weil man sich dadurch auch mit Gedanken und Thesen befasst, die sehr eng mit dem atlantischen Bereich in Zusammenhang stehen bzw. stehen können.
Wie bereits aufgezeigt haben sich Platon und seine Nachfolger intensiv mit dem Inselkontinent auseinandergesetzt. Aber warum eigentlich? Nun, Platon wahrscheinlich, weil ihm die eigenartige und doch kluge politische Organisation dieses Staatengefüges faszinierte. Für ihn mag es wichtig gewesen sein diese politische und staatsmännische Denkungsart seinen Zeitgenossen nahezubringen. Möglicherweise hat er sein Werk auch abgebrochen weil er die Hoffnungslosigkeit seines Bemühens erkannte.
Feldherrn, Könige und Politiker sahen die Sache wohl etwas anders. Sie erkannten, dass die Macht der atlantischen Könige auf ganz bestimmte und unerklärliche Fakten zurückgehen musste, deren Besitz die Weltherrschaft zu garantieren schien.
Auch Wissenschaftler, Forscher und Techniker träumen und träumten von den Geheimnissen, die eine derartig beschriebene technische und wissenschaftliche Hochkultur möglich machten. Denn jene, die nach dem Wissen der Atlanter suchten, glaubten erkannt zu haben, dass dieses Volk über ein unvorstellbares Wissenspotential verfügte, das – wahrscheinlich – auf noch wesentlich ältere (und möglicherweise außerirdische) Kulturen zurückzuführen war. Dieser Gedanke ist auch heute noch aktuell – oder besser – aktueller denn je. Denn Wissenschaft und Technik haben heute einen Standard erreicht, der uns viele der beschriebenen Geschehnisse bekannt vorkommen lässt und wir viel mehr Verständnis für einstmals unerklärliche Ereignisse aufbringen.
Wo lag Atlantis?
Doch selbst wenn wir die Geheimnisse der hochstehenden atlantischen Technik ahnen bzw. fast zu verstehen glauben - ein Geheimnis ist noch immer nicht ganz gelöst. Auch wenn logisch gesehen alle Hinweise darauf deuten, dass sich der sagenhafte Inselkontinent im Atlantischen Ocean befand, so sind sich die Experten noch immer nicht einig. Das macht eine Befragung von 270 Atlantis-Experten deutlich, die aufgefordert wurden ihre Ansicht über den tatsächlichen „Standort“ bekannt zugeben.
97 von ihnen bezeichneten Atlantis als eine versunkene Insel oder mehrere Landrücken im Atlantik.
48 bezeichneten Atlantis als geographisch nie existent und daher als reine Legende.
21 plazierten Atlantis in Nord- bzw. Südamerika.
15 nannten Marokko, Nordafrika bzw. das Heilige Land einschließlich Israel und Libanon.
9 bezeichneten Südspanien und die untergegangene Stadt Tartessos als Atlantis.
9 nennen Kreta und/oder Thera als Zentrum der atlantischen Kultur.
6 vermuten Atlantis auf Malta und den umgebenden Inseln.
4 sprechen davon, dass Atlantis ein untergegangener Kontinent im Pazifik war.
3 vermuten die Sahara als atlantisches Zentrum.
3 sehen die Kanarischen Inseln als Hauptort der atlantischen Kultur.
3 nehmen an, dass der Iran Atlantis gewesen sei.
Jeweils 2 vermuten es auf Ceylon, in Mexiko, auf Grönland, in Südafrika, auf der Krim, in den Niederlanden, im Kaukasus, in Brasilien, in Nigerien oder in Arabien.
Jeweils einer der Atlantis-Experten geht davon aus, dass sich das Zentrum der atlantischen Kultur in Belgien, Großbritannien, Katalonien, Äthiopien, Frankreich, Irak, Meklenburg, Nordeuropa, Portugal, Sibirien, Spitzbergen, Schweden, Venezuela, Westindien, den Polarkontinenten oder einer versunkenen Insel im Indischen Ocean befand.
Diese Auflistung mag durchaus ein Kopfschütteln auslösen, denn die Auswahl ist nicht nur groß sondern erscheint in manchen Fällen auch etwas absurd. Und doch – es kann durchaus sein, dass alle die genannten Orte in irgend einem Zusammenhang mit der atlantischen Kultur stehen. Denn in den genannten Bereichen wurden Gegenstände, alte Berichte und Überlieferungen gefunden, die durchaus den Schluß zulassen, dass sich dort Frühkulturen entwickelt haben, die große Ähnlichkeit mit den Schilderungen über Atlantis zeigen.
Zeitdifferenzen?
Dennoch scheint es sinnvoll – und das wird sich im Weiteren auch beweisen – davon auszugehen, dass sich der riesige Inselkontinent Atlantis im Atlantischen Ocean befand. Bei allen weiteren Betrachtungen ist es sehr wichtig, sich nicht von der Zeit – von den Jahrtausenden, die vergangen sind – verwirren zu lassen. Ein ganz wichtiger Hinweis darauf, dass vielleicht schon Solon durch Zeitdifferenzen getäuscht wurde, ist sein eigener Bericht über Worte, die ein alter ägyptischer Priester zu ihm sprach: „ Ihr Hellenen seid und bleibt Kinder. Jung seit ihr alle an Geist, denn in euren Köpfen ist keine Anschauung aus alter Überlieferung und kein mit der Zeit ergrautes Wissen. Daran ist folgendes schuld: Oft und auf vielerlei Arten sind die Völker zugrunde gegangen und werden sie zugrunde gehen.....“
Diese Aussage sollte nachdenklich stimmen, denn sie weist darauf hin bzw. bestätigt die Vermutung mancher Geschichtsforscher, dass die hellenische Kultur des Alten Athen zugrunde ging und sich aus den Resten dann jene hellenische Kultur entwickelte von der wir bei unseren historischen Überlieferungen ausgehen. Akzeptiert man das, dann kann man auch die sich sehr oft über-schneidenden Berichte der Historiker und frühen Chronisten in Einklang mit der Zeit ihres Geschehens bringen.
Gleichklang von Namen
Erstaunliche Ähnlichkeiten zeigen sich auch im linguistischen Bereich, denn der sagenhafte Inselkontinent im westlichen Ozean hatte viele, sehr gleichklingende Namen und eine Anzahl von Bezeichnungen zeigt über Zeiten und Kontinente hinweg erstaunliche Ähnlichkeit. Archäologische Funde beweisen, dass die Phönizier und die Punier die Insel im westlichen Ozean „Antilia“ nannten. Die Punier bezeichneten sich von Alters her als Nachkommen jener, die auf der Insel im westlichen Ozean herrschten. Die Karthager bezeichneten den Inselkontinent als
„Antilha“.
Der versunkene Inselkontinent hat anscheinend auch das religiöse Gedankengut verschiedener Völker beeinflusst, denn die Ägypter bezeichneten ihr Paradies – das im westlichen Ozean lag – „Amenti“ oder „Aalu“. Doch schon viel früher nannten die Sumerer und Babylonier ihr – ebenfalls im westlichen Ozean gelegenes – Paradies „Arallu“. Wesentlich später bezeichneten die wallisischen Kelten ihr geheimnisvolles Paradies als „Avalon“ und die spanischen Kelten berichteten von einem Inselreich im westlichen Ozean, das sie „Antilla“ oder „Atlantida“ nannten.
Die Berber und Tuareg nennen heute noch das vorzeitliche Inselimperium, als dessen legitime Nachkommen sie sich betrachten, „Atarantes“, „Atlantioi“ oder „Attaia“. Die Tuareg leiten sich „von denen, die den westlichen Ozean beherrschten und Kinder der Göttin waren, die von den Sternen kam“ ab. Sie waren nie eigentliche Sonnenanbeter sondern verehrten alles Licht, das vom Himmel kommt. Und sie warten noch immer auf „die Wagen aus Licht, die von den Sternen kommen.“ Die wenigen noch existierenden Stämme der reinen Tuareg können – selbst so wie sie heute sind – in unsere moderne Zivilisation kaum eingeordnet werden. Manche Stämme der sogenannten „blauen Männer“ (ihre Gesichtsfarbe tendiert durch das Abfärben der blauen Gesichtsschleier ins Bräunlichblaue) sind einerseits ein hartes Krieger- und Nomadenvolk. Andererseits verfügen ihre Gelehrten über einen unvorstellbaren Wissensschatz, der auf eine fundamentierte „Alte Erinnerung“ zurückzuführen ist. Berechtigt werden die Tuareg als sehr stolze und hochintelligente Menschen bezeichnet. Das beweist sich unter anderem auch dadurch, dass viele von ihnen in Europa und Amerika studieren. Trotz mehrfacher Doktorate aber kehren sie immer wieder zu ihren Stämmen zurück. Bis heute aber machen die Tuareg das unvorstellbare Wissen mancher ihrer Gelehrten oder Stammesältesten nicht der Allgemeinheit zugänglich. Eine weitere Besonderheit dieses Volkes ist, dass im Gegensatz zu anderen arabischen Völkern die Frauen hoch geachtet werden und im Sozialleben wichtige Positionen einnehmen. Besonders geachtet aber sind die Wissenden oder Seherinnen, die als die Bewahrerinnen des „Alten Wissens“ angesehen werden.
Die Araber nennen das „Land der Flut“ westlich des Mittelmeeres immer noch „Ad“. Basken, deren Sprache kaum Ähnlichkeit mit einer anderen Sprache zeigt, nennen die versunkene Insel im westlichen Meer noch immer „Atalaintika“ und vertreten die Ansicht, das ihre Vorväter von dieser Insel kamen.
Auf den Kanarischen Inseln lebten bis in das 14. Jhdt. die Guanchen. Dieses Volk hatte sich in fast traumatischer Furcht vor einer Flutkatastrophe bis in das Gebirge zu-rückgezogen. Gerüchte über angehäufte Schätze lockten die spanischen Seefahrer jedoch sehr rasch an und in kurzer Zeit waren die Guanchen ausgerottet. Was blieb sind Berichte darüber, dass sich die Guanchen direkt von einem uralten und in den Fluten des Ozeans versunkenen Inselimperium ableiteten. Sie glaubten, dass ihre Insel ein Rest des ehemaligen Inselkontinent sei. Interessant – und eine Bestätigung für Platons Bericht – ist, dass ihre Staatsform eine Wahlmonarchie, die von zehn Königen geleitet wurde, war. Ihre Sprache ähnelte jeder der Tuareg und ihre Bauten waren aus weißen, roten und schwarzen Stein- und Marmorblöcken zusammengefügt.
Doch nicht nur bei den europäischen Völkern findet man die gleichklingenden Bezeichnungen. Völlig richtig ist, dass ausgehend von der Lage des Inselkontinentes, die Götter der amerikanischen Ureinwohner aus dem Osten kamen. Die Azteken bezeichneten die im östlichen Meer gelegene Unterwelt als „Aztlan“ oder „Az“ und beschrieben sie ähnlich dem Bericht Platons. Die Spanier waren beim Zerstören der Aztekenkultur sehr gründlich. In ihrem Goldrausch zerstörten sie auch die große Sonnenpyramide. Den dort gefundenen monumentalen Kalender betrachteten sie als Götzenbild und vergruben ihn. Erst 1790 wurde der riesige Steinkalender gefunden und wieder aus-gegraben. Der aus fünf Basaltscheiben bestehende, ca. 25 Tonnen schwere und wunderschön gravierte Kalender hat einen Durchmesser von 3,56m und ist 1,40m hoch. Schon diese Ausmaße sollten nachdenklich machen, denn ein normal großer Mensch konnte ohne Hilfsmittel mit diesem Kalender nicht arbeiten. Zudem war es möglich mit diesem Kalender nicht nur Tage, Monate und Jahre zu zählen, sondern auch die Mond- und Venusphasen zu bestimmen. Ebenso die Mars- und Merkurjahre. Auch die Konstellationen, die Periodizität und das vergangene und künftige Erscheinen von Kometen konnte berechnet werden. Hier stellt sich wohl die Frage über welches Wissen jene verfügten, die mit diesem Kalender arbeiteten.
Die Tolteken – die Vorgänger der Azteken – bezeichneten die Heimat ihrer Götter als „Tlapallan“. Vom spanischen Chronisten Sahagun wurde ein Bericht der Tolteken niedergeschrieben, der lautet; „... sie kamen über das Wasser und landeten nahe Visakapota (= das heutige Vera Cruz), die weisen alten Männer, die alle Schriften hatten, die Bücher und die Bilder....“. Diese Götter mit heller Haut und hellem Haar kamen also aus dem Osten und sie brachten Zivilisation, Technik und Kultur. Als sie über das Wasser zurück in ihre Heimat gingen versprachen sie, wiederzukommen. Es kamen jedoch die Spanier und sie wurden mit den erwarteten Göttern verwechselt. Das Ende dieser Geschichte ist allgemein bekannt.
Die Mayas beschrieben ihre Unterwelt genauso und nannten sie „Atzlan“ oder „A-Kan“. Bei den Mayas sollte noch darauf hingewiesen werden, dass eine der Töchter des Königs von Atlantis Maia genannt wurde. Das könnte darauf hinweisen, dass sich diese nach dem Untergang von Atlantis zu einer Göttin des südamerikanischen Volkes entwickelte, das sich nach ihr dann Maya nannte.
Viele Indianerstämme Nord- und Mittelamerikas und auch Stämme an der Nordküste Südamerikas nannten die Inseln im östlichen Meer, von denen ihre Vorväter kamen,
„Atlan“.
Treibt man die vergleichende Sprachforschung auf die Spitze, dann könnte man auf den Gedanken kommen, dass Platons Aussage, die Atlanter hätten durch Kriegs- und Eroberungszüge „die Welt unterworfen“, richtig sei. Denn dann müsste man davon ausgehen, dass damals dasselbe geschah, das sich in moderner Zeit immer wieder bewiesen hat: Unterworfene flechten Ausdrücke ihrer Besatzer in den eigenen Sprachschatz ein. Einige Beispiele können demonstrieren, wie sich die atlantische Weltherrschaft auf die verschiedenen Kulturen im sprachlichen Bereich ausgewirkt haben könnte:
Altägyptisch: anti = hoher Kamm
Ketschus: andi = hoher Berg
Aztekisch: teo bzw. theul = Gott Griechisch:
theos = Gott
Aztekisch: ati = Wasser
Berber: ati = Wasser
Aztekisch: Tlaloc = Wassergott
Altgriechisch: Thallasa = Wasser
Maya: Thallac = nicht fest
Griechisch: potamus = Fluß
Delaware-Indianer:
potomac =Fluß
Griechisch: oika = Heim
Brasil. Indianer : oka = Heim
Besonders deutlich zeigt sich die sprachliche Ähnlichkeit bei zwei Völkern. Eines davon existiert westlich des Ozeans, das andere östlich davon. Die Waliser leben in England, die Wandan-Indianer in Amerika.
Walisisch: corwyg
Wandan: koorig
Deutsch: Boot
Ree
ree
Paddel
Mawr
mah
groß
Barra
bara
Brot
hen
her
alt
glas glas
blau
E-mail:
info@joker-starlight.org
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