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"Es gibt im Sonnensystem kein menschliches Wesen, das auch nur annähernd groß genug ist, um in tiefer Demut das unbegreifliche Walten des gemeinsamen Schöpfers zu verstehen. Jede geistig höherstehende Lebensform muß sich ihre Entwicklung mit Preisgabe  und Verzicht erkaufen. Sie muß sich selbst überwinden und akzeptieren, daß Werte und Erkenntnisse in Vergessenheit geraten. Erst nach dem Erreichen einer gewissen Entwicklungsstufe darf sie daran denken, Altes neuerlich zu erforschen." Diese Worte, die vor vielen Jahren ein alter und sehr weiser Mann sprach, dürfen nicht verloren gehen. Sie sind für die Stabilität der menschlichen Existenz ebenso wichtig wie die dominierende Souveränität der Zahlen, auf die eine große Anzahl der menschlichen Grundwerte aufgebaut sind.

Zahlen sind in unserer modernen Welt selbstverständlich und außerordentlich wichtig geworden. Wir denken zwar kaum über ihre Entstehung nach, doch ist die abenteuerliche Geschichte der Entwicklung der Zahlen durchaus erwähnenswert. Denn schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte erwies sich die Zahl als wichtig und es gibt Hinweise darauf, dass schon der Steinzeitmensch ganz gezielt sein primitives Handwerkszeug sortierte und zählte. Im Laufe der Zeit änderten die Zahlen vielfach ihre „Form“. Sie wurde in Bildsymbolen bzw. Glyphen – wie bei den Mayas, Inkas, Tolteken usw. – ausgedrückt. In anderen Kulturkreisen – wie z.B. bei den Sumerern – gab es die Zahlen in Form einer Keilschrift. Die Ägypter schrieben ihre Zahlen in Hieroglyphen nieder und die Römer, die die Zahlen – ebenso wie die Griechen – von den Ägyptern übernahmen, entwickelten ein aufwendiges Buchstabensystem.

Auffallend ist, dass in den ältesten Zahlenreihen die „Null“ nicht vorkommt. Von Anbeginn der Zeit schien es dem Menschen zu gewagt zu sein eine Ausdrucksform für „das Nichts“  zu verwenden. Sprechen doch sehr viele alte Religionen vom „göttlichen Nichts“. Und doch – es war in der Praxis sehr schwierig die Abstände zwischen zwei Zahlen deutlich zu machen. Diese Leere, die Grundlage für praktisches Rechnen war, füllten zuerst die Inder. Shiva, der gewaltige Gott, symbolisierte für sie die mythische Seite der Null, denn „er schuf die Welt aus dem Nichts und würde sie wieder ins Nichts zurückstoßen“.

Die Babylonier waren es, die es erstmals wagten die Null bildlich darzustellen. Sie ritzten zwei parallele schräg laufende Pfeile zwischen die Zahlen und machten damit deutlich: „Hier steht nichts!“

Fahrende Wissenskundige brachten die Zahlen – und damit auch die Null – in den arabischen Bereich. Wir verdanken den Arabern das Wissen um die Zahlen und auch das Wissen um die besonderen Fähigkeiten der Null. Denn setzt man dieses „Nichts“ hinter andere Zahlen, dann vervielfacht es diese um das Zehnfache. So gewinnt das „göttliche Nichts“ – die Null – beherrschende Macht über alle anderen Zahlen und dominiert daher unser mathematisches System.

So waren es bereits tausende von Jahren vor unserer Zeitrechnung die unbestechlichen Zahlen, die als Grundlage jener Bauten dienten, die wir heute in riesigen Ausgrabungsstätten oder als Touristenattraktionen bewundern. Die Zahlen kommen aus der Tiefe der Entwicklungsgeschichte der Erdzeit und die großen Mathematiker des Altertums, wie z.B. Pythagoras, entwickelten jene Lehrsätze, die bis heute noch unangetastet gültig sind.

Zu dem bestehenden Zahlensystem von 1 bis 9 fügten die Mystiker und die Eingeweihten unter den Mathematikern die hohen Schwingungszahlen hinzu. Niemand kann heute sagen, warum ein bestimmter Buchstabe durch eine bestimmte Zahl interpretiert wird und wer dies das erste Mal getan hat. Doch die Erfahrung lehrt uns, daß diese Werte als richtig anzuerkennen sind. Mit unseren modernen Geräten prüfen wir und rechnen nach. Aber obwohl wir nicht in die Tiefe des Entstehens finden erkennen wir die Richtigkeit der Aussagen, die uns als Wegweiser dienen sollen.

Die Numerologie ermöglicht durch die Aussage der Zahlen und der Nichtbewertung der Null als Ziffernwert Informationen nach alten kabbalistischen Berechnungen. So ermöglichen die Zahlen eines Namens Erkenntnisse über die Zukunft des Namensträgers. Fragen nach Erfolg, Glück und Gesundheit einer Person können beantwortet werden. In diesem Arbeitsbuch werden die Grundbegriffe, Grundlagen und Anwendungsvariationen einfach und verständlich dargelegt. Dadurch ermöglicht es einen kleinen Schritt in das alte, oft schon fast vergessene Wissen über die Macht und die Aussagekraft der Zahlen.

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